Bitter/Weber: CITYalias - Medientransfer von Architektur, Stadt und sozialem Raum
Stattler: Kommunikation als Spiegel offenem Denkens und Handelns
Dabernig: Kontemplative Strategien im mediatisierten Raum
Schmutz: Kunst im öffentlichen Raum
Manka: Methoden der Implementierung
Zinganel: Tatort - Architektur, Kunst und Verbrechen
Harather: Zweckästhetik im (bau)künstlerischen Kontext
Stattler: Kommunikation als Spiegel offenen Denkens und Handelns
Dabernig: Kontemplative Strategien im mediatisierten Raum
Manka: Methoden der Implementierung
Harather: Zweckästhetik im (bau)künstlerischen Kontext

C. Meisner: Zweckästhetik im (bau)künstlerischen Kontext




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Suspekte Dokumentationen - Auch das Gute muss Grenzen einhalten

Aktuelle und historische Definitionen von „Gut und Böse“ zwingen uns, die Bedingungen einer Verurteilung immer wieder neu zu überdenken.
Dabei passiert es jedoch, dass die Parameter zur Bestimmung nicht mehr greifbar sind. Dass man bei der Beurteilung solange in einer unauflöslichen Ambivalenz gefangen ist, bis sich Gut und Böse, Schuld und Schicksal ineinander auflösen und nur noch eine Textur von Ursachen, Einflüssen, Zufällen übrig bleibt, angesichts derer jedes Urteil als Willkür erscheinen muss.
Von welcher Perspektive aus kann man überhaupt welches Urteil fällen ?

Innerhalb der Vorlesungs- und Exkursionsreihe werden Orte, Bilder und Texte untersucht, wo „Gut und Böse“ definiert werden. Bei der Annäherung an das Thema werden wir zunächst Begriffe wie Wahrheit, Verurteilung, Schuld und Reue sezieren. Der Untersuchung schließt sich eine Betrachtung von medialen und architektonischen Räumen an, die das Setting für Kategorisierungen dieser Art bilden.
An dem Ende der Recherche wird die Erstellung einer „Suspekten Dokumentation“ stehen. „Suspekt“ in dem Sinne, dass sie versuchen soll, sich populistischen oder wissenschaftlich konditionierten Urteilen zu widersetzen, indem sie diese in Frage stellt und eine eigene Perspektive schafft.

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