
Ball Story (Marko Jell-Paradeiser, 2004)

Freitag, der 13. April (Neda Afazel, 2004)
Nach dem Verlust stabiler Identifikationsparameter im Informations-Patchwork postmodernen Gepräges stehen neue Verortungen der Kategorien Individualität, Subjektivität, des Egos schlechthin an. Ergeben wir uns den opportunen Projektionen eines merkantil verstandenen Neo-Liberalismus oder ziehen wir uns restaurativ in ein Establishment der Werte und Ordnungen zurück? Welche Möglichkeiten der Orientierung und Positionierung bieten dem Subjekt Cyber-Space und Info-Schwemme?
In konzeptuell formulierten Projekten und Diskussionen sollen diesbezüglich angestellte Untersuchungen einer Prämisse folgen, die Strategien, Lösungen und Energien in kontemplative Praxis, in subversive Ansätze und in Verweigerungstaktiken kanalisiert. Sinnvoll scheinen insbesondere Kriterien/Utopien der Balance zwischen subjektivem Anspruch und objektiven Möglichkeiten zu sein, ein Feld, das auf eine grundlegende Thematisierung von Raum und Zeit verweist. Als konkrete Formen der Bearbeitung sind Drehbuch, Drehort und Ausstattung vorgesehen.
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